Does HHC get you high? - Alles, was du über HHC und seine Wirkung wissen musst

Lukas Schreiber Feb 3 2026 Cannabis und CBD Wissen
Does HHC get you high? - Alles, was du über HHC und seine Wirkung wissen musst

Wenn du dich fragst, ob HHC dich high macht, dann bist du nicht allein. Tausende Menschen in Deutschland und Europa haben in den letzten Jahren von HHC gehört - oft als „das neue CBD“ oder „das legalere THC“ - aber nur wenige verstehen wirklich, was dahintersteckt. HHC, oder Hexahydrocannabinol, ist kein Mythos, kein Marketing-Trick und auch kein Placebo. Es ist eine chemisch veränderte Version von THC, die tatsächlich psychoaktive Wirkungen hat. Aber wie stark? Ist es wie Dronabinol? Oder eher wie ein leichtes Cannabis-Edible? Hier ist die klare, unverfälschte Antwort - ohne Werbeversprechen, ohne juristische Nebelkerzen.

Was ist HHC wirklich?

HHC steht für Hexahydrocannabinol eine synthetisch hergestellte Cannabinoid-Verbindung, die aus CBD oder THC durch Hydrierung entsteht. Im Gegensatz zu natürlich vorkommenden Cannabinoiden wie THC oder CBD wird HHC nicht direkt aus der Cannabispflanze gewonnen. Stattdessen wird CBD aus legalen Hanf-Extrakten genommen und in einer Laborumgebung mit Wasserstoff behandelt. Das verändert seine chemische Struktur - und damit auch seine Wirkung auf dein Gehirn.

Die Hydrierung macht HHC stabiler. Es hält länger, ist hitzebeständiger und hat eine längere Haltbarkeit als THC. Das ist der Grund, warum es in Gummibärchen, Vapes oder Ölen immer häufiger auftaucht. Aber das Wichtigste: HHC bindet an dieselben Rezeptoren im Gehirn wie THC - vor allem den CB1-Rezeptor. Und das ist der Schlüssel zur Wirkung.

Wie stark ist HHC wirklich?

Die einfache Antwort: Ja, HHC macht high - aber nicht immer gleich stark. Die Intensität hängt von drei Dingen ab: der Reinheit des Produkts, der Dosierung und deinem individuellen Körper.

Studien aus den USA und Europa zeigen, dass HHC etwa 70-80 % der psychoaktiven Stärke von Delta-9-THC hat. Das bedeutet: Wenn ein typisches THC-Edible dich stark high macht, dann könnte eine gleich hohe Dosis HHC dich eher leicht euphorisch, entspannt und etwas verschwommen fühlen. Kein Albtraum, kein Paranoia-Anfall - aber auch kein „ich bin völlig klar“. Es ist ein sanfterer, länger anhaltender Rausch, der oft als „milde Klarheit“ beschrieben wird.

Einige Nutzer berichten von einer Art „wolkigem Glück“ - wie nach einem langen Spaziergang im Wald, wenn du dich entspannt, aber wach fühlst. Andere beschreiben es als „THC ohne die Angst“. Das liegt daran, dass HHC weniger stark an die Amygdala (den Angstzentrum im Gehirn) bindet als THC. Das ist kein Zufall. Es ist Chemie.

HHC vs CBD - Was ist der Unterschied?

Ein großer Teil der Verwirrung kommt daher, dass HHC oft neben CBD angeboten wird. Aber sie sind nicht verwandt - sie sind Gegensätze.

CBD ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das keine Hochwirkung hat, aber Entzündungen reduziert, Angst lindert und Schlaf verbessert. Du kannst 100 mg CBD nehmen - du wirst dich nicht verändert fühlen. HHC dagegen: Bereits 5-10 mg können eine spürbare Wirkung haben.

Es gibt keine Überlappung. CBD ist wie ein Beruhigungsmittel ohne Rausch. HHC ist wie ein leichtes Cannabis-Produkt mit klarem, aber sanftem High. Wenn du CBD suchst, um Schmerzen zu lindern oder besser zu schlafen - dann nimm CBD. Wenn du eine milde, kontrollierte psychoaktive Erfahrung willst, dann ist HHC die Option.

Wie fühlt sich ein HHC-High an?

Ein typischer HHC-Erlebnisverlauf sieht so aus:

  1. 15-30 Minuten nach Einnahme: Ein leises Wärmegefühl im Körper, leichte Entspannung in den Schultern, ein sanfter Anstieg der Stimmung.
  2. 30-60 Minuten: Leichte Veränderung der Wahrnehmung - Farben wirken etwas lebendiger, Musik klingt tiefer, Gedanken fließen langsamer. Kein „Ich bin außer mir“ - eher „Ich bin jetzt im Flow“.
  3. 2-4 Stunden: Der Höhepunkt hält an. Du fühlst dich ruhig, zufrieden, aber klar genug, um zu sprechen, zu lesen oder einen Film zu schauen.
  4. Nach 5-6 Stunden: Der Effekt verfliegt, ohne Kopfschmerz oder Müdigkeit. Kein Crash. Kein Juckreiz im Kopf.

Viele Nutzer vergleichen es mit einem sehr leichten Cannabis-Edible - wie ein 2,5 mg THC-Gummibärchen. Aber ohne die unangenehmen Nebenwirkungen, die manchmal mit THC verbunden sind: trockener Mund, Paranoia, schneller Herzschlag. HHC ist, als ob jemand THC abgefedert hätte - und dabei die Wirkung nicht verloren hat.

Eine Person sitzt friedlich am Fenster bei Dämmerung und hält ein HHC-Gummibärchen in der Hand.

Wie viel HHC brauchst du, um high zu werden?

Die Dosierung ist entscheidend. Zu viel HHC kann dich überfordern - zu wenig bringt gar nichts.

  • 2-5 mg: Sehr milde Wirkung. Ideal für Anfänger oder wenn du nur etwas Entspannung willst. Kein High, eher ein „Gut-Gefühl“.
  • 5-10 mg: Der Goldstandard. Klare, angenehme Euphorie, entspannt, aber fokussiert. Für die meisten Erwachsenen perfekt.
  • 10-15 mg: Stärkeres High. Du fühlst dich deutlich verändert, aber nicht außer Kontrolle. Gut für Abendstunden.
  • 15+ mg: Nicht empfohlen für Neueinsteiger. Kann zu Schwindel, Benommenheit oder leichten Halluzinationen führen.

Ein Tipp: Beginne immer mit 5 mg. Warte mindestens 90 Minuten, bevor du mehr nimmst. HHC wirkt langsamer als Rauchen, aber länger als Vaping. Und es wirkt anders bei jedem - dein Körper ist dein bester Guide.

Was ist mit der Legalität?

In Deutschland ist die Lage kompliziert. HHC ist kein THC - es ist ein synthetisches Cannabinoid. Deshalb steht es nicht explizit im Betäubungsmittelgesetz. Aber das bedeutet nicht, dass es legal ist.

Die deutsche Bundesregierung hat in den letzten Jahren mehrere synthetische Cannabinoide wie JWH-018 oder MDMB-4en-PINACA verboten. HHC wird aktuell von der BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) als potenziell gefährlich eingestuft. Viele Anbieter verkaufen HHC als „Hemp-Produkt“ - aber das ist juristisch fragwürdig.

Im Jahr 2025 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass alle psychoaktiven Substanzen, die nicht aus dem traditionellen Hanf stammen und keine medizinische Zulassung haben, als „nicht erlaubte Rauschmittel“ gelten können - auch wenn sie nicht explizit verboten sind. Das heißt: Du kannst HHC kaufen, aber du läufst ein Risiko. Die Polizei kann es als „ähnlich wie THC“ einstufen und dich kontrollieren.

Einige Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg haben bereits eigene Verordnungen erlassen, die HHC-Produkte verkaufsverbieten. In anderen Regionen wird es noch toleriert - aber das kann sich morgen ändern.

Woher weißt du, ob ein HHC-Produkt sicher ist?

Der Markt ist voll von schlechten Produkten. Einige Hersteller verkaufen HHC, das eigentlich nur CBD mit synthetischen Zusätzen ist. Andere haben zu viel THC-Rückstände - bis zu 15 %, obwohl sie „THC-frei“ behaupten.

Was du brauchst: Drei Dinge.

  1. Einen dritten-Partei-Testbericht (COA). Der muss von einem akkreditierten Labor stammen - nicht vom Hersteller selbst. Suche nach: „HHC-Gehalt“, „THC-Rückstände“, „Schwermetalle“, „Pestizide“.
  2. Keine vagen Angaben. Wenn der Anbieter schreibt „HHC aus Hanf gewonnen“ - das ist falsch. HHC ist synthetisch. Wenn er sagt „100 % natürlich“ - das ist Betrug.
  3. Vertrauenswürdige Anbieter. Suche nach Unternehmen, die seit 2023 in Europa vertreten sind, klare Kontaktdaten haben und keine „Schnäppchen“ versprechen. Ein gutes HHC-Öl kostet mindestens 40 Euro pro 10 ml.

Ein Beispiel: Ein Produkt mit 10 % HHC und 0,2 % THC-Rückständen ist sicher. Ein Produkt mit 10 % HHC und 3 % THC ist ein THC-Produkt - und damit illegal. Der Unterschied liegt in den Zahlen. Lies sie.

Ein Vergleich: Eine Person mit CBD (ruhig) und dieselbe Person mit HHC (sanft verändert), getrennt durch eine chemische Struktur.

Was ist mit Nebenwirkungen?

HHC ist im Vergleich zu THC relativ gut verträglich - aber nicht ohne Risiko.

  • Leichte Nebenwirkungen: Trockener Mund, leichte Müdigkeit, geringe Appetitsteigerung.
  • Selten: Schwindel, Übelkeit, leichte Herzrasen - besonders bei höheren Dosen.
  • Wichtig: HHC kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen - besonders Blutverdünner, Antidepressiva oder Blutdruckmittel. Sprich mit deinem Arzt, wenn du regelmäßig Medikamente nimmst.

Wenn du schwanger bist, stillst, unter psychischen Erkrankungen leidest oder jünger als 18 bist - solltest du HHC vermeiden. Das gilt für alle psychoaktiven Substanzen.

Was kommt als Nächstes?

HHC ist kein Endpunkt. Es ist ein Zwischenschritt. Forscher arbeiten bereits an neuen Cannabinoiden wie H4CBD, THCP und Delta-8-THC - alle mit unterschiedlichen Wirkprofilen. HHC ist derzeit der „Goldstandard“ für milde, legale Alternativen zu THC - aber das könnte sich in zwei Jahren ändern.

Was du jetzt tun kannst: Informiere dich. Teste mit niedrigen Dosen. Vertraue nur auf nachgewiesene Qualität. Und denk daran: Jeder, der dir sagt „HHC ist völlig sicher und legal“ - lügt. Es ist ein Graubereich. Und du musst entscheiden, ob du diesen Weg gehst.

HHC macht high - aber nicht wie du denkst. Es macht dich nicht krank, nicht panisch, nicht kontrolllos. Es macht dich ruhiger, entspannter, vielleicht sogar glücklicher. Aber es verändert dich. Und das ist kein Spiel. Es ist Chemie. Und Chemie hat Konsequenzen.

Macht HHC wirklich high, oder ist das nur ein Mythos?

Ja, HHC macht high - aber nicht so stark wie THC. Es bindet an dieselben Rezeptoren im Gehirn, führt aber zu einem sanfteren, länger anhaltenden Rausch. Die Wirkung liegt bei etwa 70-80 % der Stärke von Delta-9-THC. Viele Nutzer beschreiben es als „leichte Euphorie mit klarem Kopf“ - kein Albtraum, aber auch kein normaler Tag.

Ist HHC legal in Deutschland?

HHC ist nicht explizit verboten, aber auch nicht legal. Es steht nicht im Betäubungsmittelgesetz, wird aber von der BfArM als potenziell gefährlich eingestuft. In einigen Bundesländern ist der Verkauf bereits untersagt. Die Rechtslage ist unsicher - und kann sich jederzeit ändern. Kauf und Konsum erfolgen auf eigene Verantwortung.

Wie unterscheidet sich HHC von CBD?

CBD ist nicht-psychoaktiv - es macht nicht high. Es hilft bei Schlaf, Schmerzen und Angst. HHC ist psychoaktiv - es verändert deine Wahrnehmung und Stimmung. CBD ist wie eine Beruhigung, HHC ist wie ein leichtes Cannabis-Produkt. Sie sind nicht austauschbar.

Wie viel HHC sollte ich nehmen, um high zu werden?

Beginne mit 5 mg. Das ist die Standarddosis für eine milde, angenehme Wirkung. Bei Erfahrung kannst du auf 10-15 mg steigen. Höhere Dosen können Schwindel oder Benommenheit verursachen. Warte mindestens 90 Minuten, bevor du mehr nimmst - HHC wirkt langsam, aber langanhaltend.

Kann ich HHC mit Medikamenten kombinieren?

Nein, nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt. HHC kann die Wirkung von Blutverdünner, Antidepressiva, Beruhigungsmitteln und Blutdruckmedikamenten beeinflussen. Es kann die Leberenzymaktivität verändern - was zu unerwarteten Nebenwirkungen führen kann. Wenn du Medikamente nimmst, vermeide HHC.

Woher weiß ich, ob ein HHC-Produkt sicher ist?

Prüfe immer den COA (Certificate of Analysis) von einem unabhängigen Labor. Suche nach Angaben zu HHC-Gehalt, THC-Rückständen, Schwermetallen und Pestiziden. Vermeide Produkte mit vagen Beschreibungen wie „100 % natürlich“ - HHC ist synthetisch. Kaufe nur von Anbietern mit klaren Kontaktdaten und transparenter Herkunft.

Was du jetzt tun kannst

Wenn du HHC ausprobieren willst: Beginne klein. 5 mg. In Ruhe. Keine Party. Keine Erwartungen. Beobachte, wie dein Körper reagiert. Schreib es auf. Frag dich: Fühle ich mich besser? Oder nur anders?

Und wenn du dich fragst, ob HHC das richtige für dich ist - dann denk nicht an die Werbung. Denk an deine Gesundheit. Denk an deine Rechte. Und denk daran: Was heute legal ist, kann morgen verboten sein. Du hast die Macht, zu wählen. Wähle bewusst.

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